Wandelbar im April: San Carlos, ein Besuch mit Tobias Ott

Die Wandelbar lädt wieder ein. Bei unserer Veranstaltung im April, am Mittwoch, 26.4.2017, um 19:30, im Lesecafe „Anständig Essen“ in der Altstadtmarkt Passage wird uns Tobias Ott in einem persönlichen Reisebericht über die Städtepartnerschaft mit San Carlos in Nicaragua berichten.

Der europäische Lebensstil treibt den Klimawandel stark voran. Doch es sind nicht wir, die als erste die Folgen des Klimawandels zu spüren bekommen. Gerade die Bewohner von Ländern, die vergleichsweise wenig CO2 pro Person verursachen, haben als erste unter erheblichen Folgen des Klimawandels zu leiden. In Nicaragua treten bereits heute massive Stürme, Trockenzeiten und Starkregenereignisse auf. Erschwert wird der Zustand dadurch, dass ein großer Teil der Bevölkerung noch Subsistenzwirtschaft betreibt und eine hohe Abhängigkeit von den eigenerzeugten agrarischen Produkten besteht.

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Erlangen ist seit 1990 mit dem nicaraguanischen San Carlos durch eine Städtepartnerschaft verbunden. In dieser Zeit wurden viele Projekte umgesetzt, insbesondere der Ausbau der medizinischen Versorgung stand im Vordergrund. Mittlerweile umfassen die partnerschaftlichen Aktivitäten viele andere Bereiche, z.B. Jugendaustausch und Unterstützung des Frauenhilfsprojektes ARETE.

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Im vergangenen Jahre erlebten die Menschen in San Carlos eine besonders starke Trockenzeit, die das Leben der Bevölkerung vor große Probleme gestellt hat, einige Auswirkungen konnte Tobias Ott bei seiner Urlaubsreise im März 2016 nach San Carlos persönlich beobachten.

 

Der Stadtgarten in der Altstadtmarktpassage

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Wandelbar im Februar: Trash-Karneval

Weil Fasching ist, gibt es am 22. Februar mal eine etwas andere WandelBar. Auch Faschingsmuffel werden daran ihre Freude haben, versprochen! Wir freuen uns auf viele Teilnehmer/innen und die Kostümkreationen, in denen ihr ankommt oder die am Abend selbst noch entstehen.

Herzlich willkommen!

Einladung zur Wandelbar am 22.2.2017
Einladung zur Wandelbar am 22.2.2017

Erlangen bereitet sich vor – lokale Resilienz ist mehr als Katastrophenschutz

Lokale Resilienz in Erlangen – das macht die Stadt

Das Thema der WandelBar im Juli ging rund um Lokale Resilienz in Erlangen. Rund 20 interessierte Bürgerinnen und Bürger hörten sich die Ausführungen von Hr. Menzner vom Amt für Brand- und Katastrophenschutz an. Er führte aus, wie sich die Stadt Erlangen auf kritische Ereignisse vorbereitet. Ein Punkt davon war die Sicherung der kritischen Infrastrukturen wie z.B Energie, Kommunikation, Gesundheit und Wasser. Den Fall des länger andauernden Stromausfalls hat die Stadt in Übungen schon durchgespielt und weiß daher, dass es dann z.B. an den Tankstellen kein Benzin gibt und dass in den Pflegeheimen nach drei Stunden die Ersatz-Batterien der Beatmungsgeräte leer sind.

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Selbst.Mach.Farm

Wandelbar im April
27. 4. 2016 um 19:30

Umweltstation Jugendfarm
Eine Aktion der Umweltstation Jugendfarm

 

Unter dem Motto Vielfalt.Farm hat die Jugendfarm 2016 das Projekt Selbst.Mach.Farm ins Leben gerufen.
Die Grundlage dieses Projektes ist die nachhaltig orientierte Idee einer „Ökonomie des Teilens“.
Jeder Mensch, unabhängig von Geschlecht, Alter oder  persönlicher Eigenart  hat besonderes Wissen, besondere Fähigkeiten oder Ressourcen, die wiederum hilfreich für andere Menschen sind.
Die Jugendfarm bietet die Möglichkeit, als eine Art Netzwerk oder Plattform Menschen zusammen zu bringen, die bereit sind, ihr Können und Wissen zu teilen und somit zur Implementierung nachhaltiger, zukunftsweisender Lebensformen beitragen.
Im Rahmen der Wandelbar soll das Selbstmach.Farm- Konzept genauer vorgestellt und der  Angebotsbedarf für Erlangen erörtert werden, und natürlich sollen Netzwerke entstehen die das ganze Projekt erst möglich machen.
Wir stellen dieses Projekt am 27.4.2016 um 19:30 in der Wandelbar vor und freuen uns auf einen ideenreichen Abend !

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WandelBar: Gedanken zur kommunalen Resilienz

Wenn das Selbstverständliche plötzlich nicht mehr verfügbar ist

Über Selbstverständlichkeiten macht man sich üblicherweise keine Gedanken. Das wird immer erst dann nachgeholt, wenn es eigentlich schon zu spät ist.

Wie Erlangen sich auf mögliche (krisenhafte) Veränderungen vorbereitet hat oder vorbereiten sollte, wird in der Wandelbar am Mi. 25.11. ab 19:30 Uhr im Lesecafé bearbeitet.

Niko Paech hat in seinem Buch „Befreiung vom Überfluss“ davon gesprochen, dass eine Steigerung des Luxus eigentlich nur noch eine Vergrößerung der Absturzhöhe bringt. Und Nikolaus Huhn hat seinen „Hörenden Fussmarsch“ durch Thüringen gemacht, weil er wissen wollte, wie Gemeinden und Bürger auf mögliche Verknappungen notwendiger Resourcen, z.B. vom Rohöl, und den daraus folgenden Veränderungen, reagieren können oder wie sie sich auf die Veränderungen vorbereitet haben. WandelBar: Gedanken zur kommunalen Resilienz weiterlesen

Bücherbar: Befreiung vom Überfluss

Es geht weiter am 10.4. um 19:00 im Lesecafé.

Eine kleine, aber sehr interessierte Gruppe hatte sich am 13.3. zusammengefunden um über „Befreiung vom Überfluss“ von Niko Paech zu diskutieren.

Unser Konsumniveau beruht in seinen Augen nicht auf besonderen Genie einer Spezies oder dessen besonderer Schaffenskraft, sondern einzig und allein darauf, dass wir die Ressourcen der Natur (besonders fossile Energie und andere Rohstoffe) in einer einzigartigen Weise nutzen.

Die Abfallstoffe dieser Nutzung bedrohen uns jetzt z.B. mit dem Klimawandel. Und eine weitere Steigerung unseres Konsumniveaus führt inzwischen nicht mehr zu einer Steigerung unseres Wohlbefindens, sondern eher zu Stress, da wir im Hamsterrad der Bedürfnisbefriedigung keine Zeit mehr finden, diese auch zu genießen. Bücherbar: Befreiung vom Überfluss weiterlesen